Nach dem überzeugenden Sieg in Berlin vor einer Woche ging es für die Hamburger:innen am Sonnabend an die nächste schwere Aufgabe. Bei den Nürnberg Falcons, dem ungeschlagenen Spitzenreiter, präsentierte sich das Team über weite Strecken in guter Verfassung und blieb lange Zeit im Spiel, auch wenn U23-Weltmeister Sean Plaar aus gesundheitlichen Gründen fehlte.
In einer intensiven Partie setzten sich die Falcons zunächst früh ab, doch Hamburg kämpfte sich immer wieder heran und glich kurz vor der Halbzeit zum 24:24 aus. In der zweiten Hälfte blieb die Partie umkämpft, wobei die Gastgeber immer einen Vorsprung innehatten. Drei Minuten vor Schluss kamen die BG Baskets noch einmal auf zwei Punkte heran, doch Nürnberg bewies den längeren Atem und siegte letztlich mit elf Zählern Differenz.
Trainer Ali Ahmadi zog dennoch ein weitgehend positives Fazit: „Insgesamt haben wir heute eine gute Defensivleistung gezeigt. Wir konnten das Spiel mehrmals ausgleichen oder auf einen Zwei-Punkte-Unterschied verkürzen. Unser Niveau war im Vergleich zu den vorherigen Spielen auf jeden Fall zufriedenstellend.“
Die BG Baskets stehen mit drei Siegen und drei Niederlagen aus sechs Spielen weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz. Weiter geht es für die Hamburger:innen am kommenden Wochenende mit einem Doppelspieltag: Zunächst geht es auswärts am Freitag (30. Januar, 19.30 Uhr) gegen Bundesligist Hannover United im Pokal-Viertelfinale, bevor am Sonntag (1. Februar, 11 Uhr) das erste Heimspiel des Jahres ansteht. Dort empfängt der HSV die Allianz Rollers Ulm in der neuen Margit-Zinke-Halle, die zusammen mit dem HSV-Zentrum am Volkspark eröffnet wird.
BG Baskets Hamburg: Hannes Hartung (22), Joao Nascimento (17), Nikolaus Classen (6), Plinio Macedo (4), Saman Balaghi (3), Maya Lindholm, Sven Bade, Esther Bode, Elvis Urga
Foto: Max Vincen
Kapitänin Maya Lindholm war zuletzt beim neuen Podcast „BLAU-WEIß-SCHWARZ – der Vereinspodcast des HSV“ zu Gast und spricht dort über ihre erfolgreiche Karriere sowie den Saisonstart mit den BG Baskets Hamburg. Jetz reinhören!